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Schaffen Sie sich eine Familie an

Hans-Joachim Heist über seine Rolle als Gernot Hassknecht Doch, nun ist der Beweis erbracht: Für alle Komiker bin ich wohl doch der passende Gesprächspartner. Im Vorfeld seines Auftritts hatte ich ein Gespräch mit "Gernot Hassknecht" und es lief sehr friedlich ab. Aber urteilen Sie selbst. Herr Heist, sind sie Komiker, Kabarettist oder Comedian? Ich bin Schauspieler und das nicht nur nach meiner Ausbildung. Für mich hängt das alles zusammen und Schauspielerei ist die Grundlage. Ich finde es blödsinnig, wie wir in Deutschland alles genau aufteilen müssen. Ebenso blödsinnig finde ich den Unterschied zwischen U-Musik und E-Musik, zwischen Unterhaltungsmusik und ernster Musik. Die Hauptsache ist doch, dass man gut unterhalten wird. Für mich gibt es nur einen Unterschied und der ist natürlicher Art. In der Jugend spielt man den Helden und im Alter wird man zum Charakterdarsteller. Hans-Joachim Heist bezeichnet sich als Schauspieler. Alle Fotos: red Wie star...

Schleich: Strauß hätte sich am Türstock aufgehängt

Der Kabarettist Helmut Schleich zur Großen Koalition und zu kantigen Typen Ein weiteres Steinchen aus dem Baukasten Thomas und die Kabarettisten. Ehrlich gesagt hatte ich Helmut Schleich nicht so richtig bis überhaupt nicht auf dem Schirm. Dann schickte mir der Verlag eine Ankündigung zu "Franz Josef Strauß - Mein Tagebuch von 1988 bis heute" zu und mein Interesse war geweckt. Nachdem ich das Buch dann gelesen hatte, wollte ich auch den Co-Autor befragen. Immerhin war FJS ein Pol in der Geschichte meiner Generation, eher so eine Art Anti-Pol. Die Liste seiner Missetaten und verbalen Entlgeisung ist sehr, sehr lang. Zuletzt hatte er mit der Festlegung auf Wackersdorf als Standort für eine Wiederaufbereitungsanlage nicht nur der Oberpfalz den Krieg erklärt. Auf der anderen Seite hatte gerade der Sozi-Hasser Strauß der DDR einen Milliardenkredit verschafft, der das System auf Jahre hinaus wieder stabilisierte. Und Strauß war der erste Politiker, der sich mit dem Kürzel FJS als...

Eine Aufarbeitung war nicht erwünscht

Der Geologe Dr. Friedhart Knolle zum Grubenunglücks von Lengede und den wahren Helden “Das Wunder von Lengede” gehört zu den Gründunsgmythen der Bundesrpublik Deutschland.. Am 24. Oktober 1963 drangen etwa 500.000 Kubikmeter Wasser und Schlamm in die Erzgrube Mathilde in Lengede-Broistedt ein. Von der 100 Meter Sohle bis zur 60 Meter Sohle wurde der Schacht komplett überflutet. Das Wasser stammt aus einen Klärteich, der zuvor als Tagebau genutzt wurde und über einen schräg verlaufenden Stollen, einen sogenannten Bremsberg, mit der Grube verbunden war. 79 Kumpel konnten sich innerhalb kurzer Zeit selbst retten. Nach mehreren Anläufen wurden am 7. November 11 Bergleute aus 60 Meter Tiefe geborgen. In den Tagen zuvor waren bei zwei anderen Rettungbohrungen bereits 10 Verschüttete gerettet wurden. 29 Kumpel kehrten nicht heim. Herr Knolle, wie sind Sie an das Thema gekommen? Für Dr. Friedhart Knolle war das Unglück eine programmierte Katastrohe. Foto: Naturfreude Han...