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Posts mit dem Label "Musik" werden angezeigt.

Ich kenne den Harz und ich mag ihn

Star-Trompeter David Staff über sein Konzert in Scharzfeld und über Gewissheiten Seit Jahren ist der englische Trompeter David Staff Mitglied im Festspielorchester Göttingen. Im Rahmen der Händel Festspiele spielt er am 23. Mai mit Ryoko Morooka in der St. Thomas-Kirche in Scharzfeld. Im Interview spricht er über seine Zuneigung zu Pilzen aus dem Harz und zum Instrumentenbauen. Mr Staff, Sie gelten als vielseitiger Mensch. Aber was sind Sie zuerst? Trompeter, Trompetenlehrer oder Trompetenbauer? Das ist eine wichtige Frage. Momentan verbringe ich sehr viel Zeit auf der Bühne. Ich habe aber vor 10 Jahren angefangen, Trompeten zu bauen und das gefällt mir immer mehr. Also habe ich den Trompetenunterricht eingestellt. Wie ist die Beziehung zwischen dem Trompeter David Staff und dem Trompetenbauer Staff? Als ich anfing, Trompeten selbst herzustellen, war dies ein kompletter Wechsel der Perspektive. Ich habe die technischen Bedingungen kennengelernt. Mittlerweile habe ich es au...

“Ich habe die letzten zwei Jahre genossen”

Dirk Schäfer im Interview zu den Reizen der Domfestspiele und des Chansons Ich muss zugeben, auch ich bin ein Fan von Dirk Schäfer geworden. Deswegen war ich froh, dass sich nach seinem 2015er Auftritt sich schnell und unkompliziert ein Interviewtermin finden ließ. Was meine gewerkschaftende Mutter zum Wochentag und zur Uhrzeit gesagt hätte, das bleibt hier einmal außen vor. Trotz der ungünstigen Uhrzeit entpuppte sich Dirk Schäfer als angenehmer Gesprächspartner, dem man die Freude am eigenen Schaffen anmerkte. als ergab sich ein echtes Gespräch und kein Frage-Antwort-Spiel. Wir redeten über das besondere Flair der Domfestspiele, über Chansons und die Lust am Inszenieren. Herr Schäfer, warum kommen sie so gern nach Gandersheim zurück? Ich habe die letzten zwei Jahre bei den Domfestspielen sehr genossen. Es ist schon etwas Einmaliges in dieser Gemeinschaft gemeinsam großes Theater produzieren zu können. Christian Doll hat die Domfestspiele in dieser Hinsicht weit nach vorn...

Es wird noch einige Solo-Projekte geben

Peter "Eingehängt" Meyer zur Abschiedstournee der Puhdys Zwei Dinge hätte ich nicht gedacht.  A) Dass ich so schnell wieder mit Eingehängt von den Puhdys sprechen werde. B) Dass die Jungs es nun ernst meinen mit dem Aufhören. Als ich also die Meldung bekam, dass die Puhdys im Frühjahr 2015 auf Abschiedstournee sind, hatte ich das Thema für ein weiteres Interview mit dem Rock-Urgestein. Zwei E-Mails mit dem Veranstalter, eine Telefonnummer, ein Anruf, ein "warte, ich fahr mal recht's ran" und schon waren wir mitten drin im Gespräch. Herr Meyer, als wir vor einem Jahr miteinander sprachen, da dementierten Sie alle Trennungsgerüchte. Nun sind die Puhdys doch bald auf Abschiedstournee. Was hat den Sinneswandel gebracht? Wir haben im Frühjahr zusammengesessen und hin und her überlegt, wie es weitergehen soll und dann kam einfach der Beschluss, aufzuhören. Der war noch nicht einmal spontan, aber es gab auch keinen konkreten Anlass, es hatte sich eben schon a...

Immer neu erfinden und trotzdem treu bleiben

Jochen Kowalski über die Oper "George" und über neue Projekte Das Schöne an meinem Beruf ist die Tatsache, dass man viele interessante Menschen kennenlernt, viele nette Menschen und viele bekannte oder gar berühmte Menschen. Und manchmal sind die Menschen, die ich kennenlerne, alles zusammen und dabei noch umgänglich und bescheiden. Pepe Romero gehört dazu und auch Jochen Kowalski. Deswegen war ich sehr erfreut, dass ich nach dem Konzert in Walkenried die Zusage für ein Interview bekam. Bis es dann soweit war, da ging dann doch noch ein wenig Zeit ins Land. Aber was soll's? Letztendlich hat es geklappt, wir haben uns angenehm unterhalten und ich habe eine sehr gute Oper erleben dürfen und wurde Zeuge eines einmaligen Musikprojekts. Herr Kowalski, kurz und knapp gefragt: Wie hat Ihnen der George gefallen? Ich habe nichts zu meckern, überhaupt nichts zu meckern und dabei meckern wir Berliner doch so gern. Also der George, der hat mir sehr gut gefallen, wirklich...

Die Sache mit dem Glück

Ein Interview mit Stefan Gwildis Zu den besten Gigs meiner 35-jährigen Karriere als Konzertbesucher gehörte der Auftritt von mit Stefan Gwildis mit der NDR Bigband im Februar 2014 in Göttingen. Anschließend dudelte ich "Die Sache mit dem Glücklichsein" wochenlang rauf und runter, noch häufiger als "Neues Spiel" zehn Jahre zuvor. Also war ich hochgradig erfreut, als ich erfuhr, dass der Soulman im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage nach Herzberg kommen wird. Noch hochgradig erfreuter war ich, als mein Interviewwunsch erfüllt wurde. Das Thema? Natürlich das Glück. Herr Gwildis, welch glücklicher Umstand hat sie und die NDR Bigband zusammengeführt? Erst einmal muss ich festhalten, dass der ehemalige Bandleader Dieter Glawischnig und ich schon vor einigen Jahren überlegt hatten, etwas zusammen zu machen. Aber als Jörg Achim Keller dann die Bigband übernahm, wurden die Überlegungen konkreter. Es ist schon ein Riesenglück, mit solch großartigen Musikern zusamm...

Es ist einfach unglaublich

Pepe Romero ist immer noch der glücklichste Mann der Welt Ich weiß gar nicht, wie viele Künstlerinnen und Künstler ich in meine Leben getroffen und besprochen habe. Es werde wohl viele Hunderte sein. Aber Pepe Romero habe ich besonders ins Herz geschlossen. Deswegen war ich froh, dass er auch in diesem Jahr Zeit fand, auf meine Fragen zu antworten. Der Weltstar zeigte sich wieder als höflich, bescheiden und enthusiastisch. Herr Romero, letztes Jahr haben Sie mir erzählt, dass sie sehr glücklich seien, vielleicht sogar der glücklichste Mann auf diesem Planeten. Bleiben Sie dabei? Ein Stück Familiengeschichte: Gitarre No. 19 von Romero-Junior. Fotos: tok  Doch, ich bleibe dabei. Ich habe eine reizende Familie und ein unglaubliche Frau und ich bin von vielen wirklich guten Freunden umgeben und mein Leben verläuft so, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich darf jede Tag Musik machen, reise durch die Welt und komme an großartige Plätze wie zum Beispiel diesem hier. Momentan...

Peter "Eingehängt" Meyer: Hauptsache, ein Lied gefällt

Ein Interview mit einem Ur-Puhdy über deutsche Probleme, das Aufhören und musikalische Schubladen Meine ersten Erfahrungen mit den Puhdys müssen so in etwa auf das Jahr 1980 datieren. Mein Freund Axel "Bonzo" Thebes hatte damals eine umfangreiche Sammlung an Platten aus der DDR. Keine Ahnung, wei er dazu gekommen ist. Interessanterweise gab es auch unter uns Wessis die gleichen Grabenkämpfe wie im Osten. Puhdys, City oder Karat, das war für manchen eine Glaubensfrage und die Hartgesottenen,die schworen auf Silly. Mir war das egal, für mich waren die Puhdys erst einmal Lieder, die man mit ein paar Umdrehungen im Blut gut mitbrüllen konnte und das herausragende Kennzeichen war dieser Klangteppich. Aber schon kurze Zeit danach verlor ich die Puhdys komplett aus den Augen, schließlich gab es im Westen der 80er Jahre auf einmal aufregenden, neue Musik, dagegen klangen die Ost-Importe doch wie der musikalische Trabi. Nichtsdestotrotz war ich froh, als man mir ein Interview ...

Romero: Ich bin ein glücklicher Mensch

Pepe Romero zu besonderen Orten und Menschen Er gilt als der weltbeste Gitarrist im klassischen Fach. Im August war Pepe zu Gast bei den Kreuzgang-Konzerten im Kloster Walkenried. Nach einen faszinierenden Abend hatte ich das Glück, einem faszinierenden Menschen noch fünf Fragen stellen zu dürfen. Der Gitarrist Pepe Romero ist glücklic h. Foto: DG/Hoffmann Herr Romero, Sie sind zum zweiten mal im Kloster Walkenried. Gefällt ihnen dieser Ort? Dieser Veranstaltungsort gefällt mir nicht, ich liebe ihn, er ist fantastisch. Diese Erlebnis, wenn man hier anreist, dass ist so wunderbar und die ganze Umgebung wunderbar. Das Kloster selbst ist magisch ist und hier spielen zu dürfen, das ist ein wahres Privileg. Nächstes Jahr gehen Sie auf Welttournee. Werden wir sie dann wiedersehen? Ja, bestimmt. Ich weiß zwar noch nicht, wo genau, aber wir werden uns wiedersehen, sofern Gott es erlaubt. Momentan spielen Sie drei verschiedene Gitarre. Welche haben Sie uns heute Abend vorgeführ...