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Posts mit dem Label "Ernährung" werden angezeigt.

Smith: Wir sollten über Biosprit genau nachdenken.

Es gibt zu viele Akteure und Betroffene Biotreibstoffe scheinen die Lösung vieler Probleme. Wach geworden ist die deutsche Öffentlichkeit, aber erst seit dem Superbenzin 10% Bioethanol zugegeben werden. Doch schon 2010 hatte James Smith mit "Biofuels and the globalization of risks" ein Ausrufezeichen gesetzt. Darin greift er den Risikobegriff von Beck auf und zeigt, wie die Folgen der neuen Techniken in die Länder des Südens exportiert werden. Das Buch erschien im Winter 2012 im Wagenbach-Verlag auf Deutsch. Der UN-Beauftragte Jean Ziegler sprach in diesem Zusammenhang bereits 2008 von einem neuen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. In der letzten Woche meldete der NABU , dass die verfehlte Energiepolitik der EU allein 2011 einen Schaden von 11 Milliarden Euro verursacht hat und fordert stattdessen die Entwicklung sparsamer Motoren. Nach langer Zeit musste ich mal wieder ein Interview auf Englisch führen. Geklappt hat es aber erst im dritten Anlauf. Mister Smit...

Wallwitz: Ein Irrweg der Wirtschaftswissenschaft

"Wir würden keine Hungernöte verhindern" Interview mit Fondmanager und Autor Georg von Wallwitz Natürlich kommt man in den Zeiten der Dauerkrise nicht an Finanzthemen vorbei Das Gespräch mit Georg von Wallwitz war mein erstes Interview mit einem Börsianer. Zur Vorbereitung hatte ich sein gerade erschienenes Buch „Odysseus und die Wiesel“ gelesen, eine amüsante, fundierte und selbstkritische Einführung in das Geschehen an den Börsen der Welt. Obwohl im Untertitel was von Einführung steht, verzichtet „Odysseus und die Wiesel“ auf theoretische Grundumschläge und naturwissenschaftliche Pseudo-Begründugen, ist also eher ein Buch in der Tradition englischer Populärwissenschaft. Auch im Gespräch zeigte sich der Fondmanager eloquent Das Gespräch fand im August 2011 statt. Von Wallwitz scheint immer noch einer der wenigen Börsianer zu sein, die über ihr Handeln auch reflektieren. Herr Wallwitz, in ihrem Buch ist die Börse immer wieder ein paradiesischer Zustand, de...

Stuart: Jede Revolution fängt als Hungeraufstand an

Jede Revolution fängt als Hungeraufstand an Tristram Stuart zu den globalen Folgen der Lebensmittelverschwendung Die Lebensmittelbranche macht in den letzten Jahren nur durch Skandale von sich Reden. Anfang 2011 legte der Verlag Artemis & Winkler die deutsche Ausgabe von Tristram Stuarts aktuellen Erfolgsbuch vor. Unter dem Titel „Für die Tonne“ wirft der Brite einen Blick auf die weltweite Nahrungsindustrie. Das erschreckende Ergebnis lautet: im Westen landet die Hälfte der Lebensmittel im Abfall. MIttlerweile steht dieses Thema auch auf der Agenda der bundesdeutschen Regierung. Was einem aber nicht von der Lektüre abhalten sollte. Ich sprach mit Tristram Stuart im Januar 2011 und es war ein Interview unter erschwerten Umständen. Es war nicht einfach, den Mann an sein südenglischen Telefonzu bekommen und das Gespräch wurde auf Englisch geführt. Er redet nur Englisch. Foto: Verlag Mister Stuart, am Ende ihres Buches machen Sie konkrete Vorschläge für eine bes...