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Posts mit dem Label "Medien" werden angezeigt.

Die totale Hingabe an den Beruf

Sportjournalist Ludger Schulze über Philipp Lahm, die Nationalmannschaft und die Spielmacher im deutschen Fußball Rechtzeitig zum WM-Geschäft erschienen die beiden Bücher, die in den letzten Jahren für die meiste Aufregung unter Deutschlands Fußballer gesorgt hatten, in einer Neuauflage. Für mich war die Klammer für beide Werke Ludger Schulze. Der langjährige Sportchef des Süddeutschen Zeitung hatte zum einem Buch das Nachwort geschrieben. Zum anderen Buch hielt er im Dezember 2012 die Laudatio bei der Preisvergabe als Sportbuch des Jahres. Deswegen nahm ich das Angebot des Verlags, ein Interview zu führen, dankend an. Nach beiderseitigen Spielabsagen aus Krankheitsgründen klappte dann nach vier  Wochen Hin und Her doch. Hier sind seine Antworten auf meine Fragen zu Philipp Lahm, die Nationalmannschaft und deutsche Chancen und deutsche Journalisten Wer ist wegen des Nachworts auf Sie zugekommen? Der Verlag und Philipp Lahm?  Der Kunstmann-Verlag. Wie bewerten Sie die ...

Puri: Das ist eine humorvolle Rückschau und eine persönliche Katharsis

Deutsche Frauen heiraten häufig nach oben Aufmerksam auf Nina Puri wurde ich 2011 nach der Veröffentlichung von " Tischlein, leck mich ", eine amüsante Betrachtung über die Adiletten-Jogginghosen-Klingelton-Gesellschaft in ihren vielfältigen Ausprägungen. Wir hatten damals ein ausgesprochen angenehmes Gespräch zu diesem Thema. Bei Gelegenheit werde ich noch mal in die Tiefen meines Archivs abtauchen, um dieses Interview zu bergen und wieder journalistisch flott zu machen. Lange Vorrede, kurzer Sinn. Anfang 2014 konnte ich erfreut feststellen, dass die Wahl-Hamburgerin ein neues Buch vorgelegt hat und das zu einem Thema, das sonst nur mit missionarischen Eifer bearbeitet wird: Erziehung und Erwerbstätigkeit. Nicht zuletzt als bekenneder Vater bemühte ich mich umgehend um Kontakt zur Autorin. Nach Ferien, flugreise und Zeitverschiebung fand das Interview Mitte März 2014 statt. Auch dieses Mal war das Gespräch entspannt aber sachorientiert. Nichtsdestotrotz steckt hinter man...

Wischmeyer: Im Ausland ist es noch gruseliger

Boshaftes und wahrhaftiges über den Alltag der Deutschen Es dürfte sich langsam rumgesprochen haben: Dietmar Wischmeyer gehört zu meinen liebsten Gesprächspartner. Warum? Es ist so erleichternd, wenn jemand anderes für einen selbst bissig und böse ist. Und die Kreativität bei der Erschaffung von Begriffen, die finde ich bewunderswert bis erfrischend grenzwertig. Als der Meister der Verbalinjurie auf akademischen Niveau ein neues Buch ankündigt, habe ich mich auch gleich um ein Gespräch bemüht. Achtung,  Wischmeyer lauert ihnen draußen auf. Foto: Wilde   Herr Wischmeyer, der Untertitel ihres neuen Buchs heißt: Zu Besuch bei deutschen Menschen. Wer lässt sie denn rein? Gute erste Frage! Chapeau! Niemand natürlich! Doch nicht alles, was der Republik-Insasse so treibt, spielt sich in dessen Freß-und Bubuzelle ab. Und draußen, da hefte ich mich an seine Fersen. 




 Das Grundübel allen Seins ist die Arbeit. Wie schön könnte das Leben sein, wenn die Menschen ni...

Eine Aufarbeitung war nicht erwünscht

Der Geologe Dr. Friedhart Knolle zum Grubenunglücks von Lengede und den wahren Helden “Das Wunder von Lengede” gehört zu den Gründunsgmythen der Bundesrpublik Deutschland.. Am 24. Oktober 1963 drangen etwa 500.000 Kubikmeter Wasser und Schlamm in die Erzgrube Mathilde in Lengede-Broistedt ein. Von der 100 Meter Sohle bis zur 60 Meter Sohle wurde der Schacht komplett überflutet. Das Wasser stammt aus einen Klärteich, der zuvor als Tagebau genutzt wurde und über einen schräg verlaufenden Stollen, einen sogenannten Bremsberg, mit der Grube verbunden war. 79 Kumpel konnten sich innerhalb kurzer Zeit selbst retten. Nach mehreren Anläufen wurden am 7. November 11 Bergleute aus 60 Meter Tiefe geborgen. In den Tagen zuvor waren bei zwei anderen Rettungbohrungen bereits 10 Verschüttete gerettet wurden. 29 Kumpel kehrten nicht heim. Herr Knolle, wie sind Sie an das Thema gekommen? Für Dr. Friedhart Knolle war das Unglück eine programmierte Katastrohe. Foto: Naturfreude Han...

Stelter: Es gibt eine Grenze

Bernd Stelter im Interview zu Programmen, Privatleben und Peinlichkeiten Ich bin wohl auf dem besten Wege der Gesprächpartner für die Komiker dieser Welt zu werden. Nach Profitlich, Schmitz, König, Hoffmann, Schmitt und zweimal Wischmeyer war nun also Bernd Stelter ander Reihe. Einen Termin zu finden, das wargar nicht so leicht. Ständig ging es zwischen mir, dem Veranstalter, der Agentur und dem Künstler hin und her. Wir hatten uns auf den letztmöglichen Termin geeinigt und eigentlich hatte ich für diesen Vormittag noch etwas anderes auf der Liste. Aber, na gut, bei solch einem Angebot. Also sass cih an diesem Donnerstagvormittag erwartungsfroh an meinem Arbeitsplatz und wartete auf den Anruf von der Kölner Vorwahl. Der Anruf kam aber nicht zur verabredeten Zeit und nicht in der Viertelstunde danach und auch nicht in der halben Stunde danach. Also rief ich beim Veranstalter an, der konnte sich nichts erklären und wollte mal nachfragen und zur Not gäbe es ja noch die Möglichkeit, da...

Peter "Eingehängt" Meyer: Hauptsache, ein Lied gefällt

Ein Interview mit einem Ur-Puhdy über deutsche Probleme, das Aufhören und musikalische Schubladen Meine ersten Erfahrungen mit den Puhdys müssen so in etwa auf das Jahr 1980 datieren. Mein Freund Axel "Bonzo" Thebes hatte damals eine umfangreiche Sammlung an Platten aus der DDR. Keine Ahnung, wei er dazu gekommen ist. Interessanterweise gab es auch unter uns Wessis die gleichen Grabenkämpfe wie im Osten. Puhdys, City oder Karat, das war für manchen eine Glaubensfrage und die Hartgesottenen,die schworen auf Silly. Mir war das egal, für mich waren die Puhdys erst einmal Lieder, die man mit ein paar Umdrehungen im Blut gut mitbrüllen konnte und das herausragende Kennzeichen war dieser Klangteppich. Aber schon kurze Zeit danach verlor ich die Puhdys komplett aus den Augen, schließlich gab es im Westen der 80er Jahre auf einmal aufregenden, neue Musik, dagegen klangen die Ost-Importe doch wie der musikalische Trabi. Nichtsdestotrotz war ich froh, als man mir ein Interview ...