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Welke: Es wird ein falsches Spiel mit dem Welterbe betrieben

Der Montanhistoriker übt scharfe Kritik am Umgang mit dem Weltkulturerbe Dr. Peter Welke ist der Dorn im Fleisch selbstzufriedenen Welterbeverwalter. So bescheinigte der  Bergbau-Experte der Uni Bonn 2009 den Harzern, den Harzwasserwerken und den Niedersächsischen Landesforsten einen schlechten Umgang mit dem Kulturerbe (siehe unten). Er war der erste, der die Chancenlosigkeit eines Pumpspeicherkraftwerks im Oberharz erkannte und Recht behielt. Er warnte auch frühzeitig vor den Gefahren durch die schlecht gesicherten Altlasten des Bergbaus. Im September traf sich Dr. Peter Welke mit Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung Weltkulturerbe Harz, und mit Dr. Stefan Winghart, Präsident des Niedersächsischen Landesamt für Denkmalschutz, zum Streitgespräch bei NDR 1 Radio Niedersachen zum Streigespräch. Das Thema: der Umgang mit dem Oberharzer Wasserregal. Im Vorfeld traf ich ihn zu Interview. Herr Doktor Welke, wie pfleglich geht der Harzer mit seinem Weltkulturerbe um? Das fragen Sie...

Smith: Wir sollten über Biosprit genau nachdenken.

Es gibt zu viele Akteure und Betroffene Biotreibstoffe scheinen die Lösung vieler Probleme. Wach geworden ist die deutsche Öffentlichkeit, aber erst seit dem Superbenzin 10% Bioethanol zugegeben werden. Doch schon 2010 hatte James Smith mit "Biofuels and the globalization of risks" ein Ausrufezeichen gesetzt. Darin greift er den Risikobegriff von Beck auf und zeigt, wie die Folgen der neuen Techniken in die Länder des Südens exportiert werden. Das Buch erschien im Winter 2012 im Wagenbach-Verlag auf Deutsch. Der UN-Beauftragte Jean Ziegler sprach in diesem Zusammenhang bereits 2008 von einem neuen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. In der letzten Woche meldete der NABU , dass die verfehlte Energiepolitik der EU allein 2011 einen Schaden von 11 Milliarden Euro verursacht hat und fordert stattdessen die Entwicklung sparsamer Motoren. Nach langer Zeit musste ich mal wieder ein Interview auf Englisch führen. Geklappt hat es aber erst im dritten Anlauf. Mister Smit...